Ich liebe mein Notizbuch. Denn obwohl ich am liebsten digital arbeite, gibt es immer wieder Situationen, in denen ich unterwegs Stift und Papier brauche.

Alle Schriftsteller kennen das: manchmal hat man spontan Einfälle, die man besser sofort festhält, da sie am nächsten Tag vielleicht schon vergessen sind. Die meisten verwenden dafür Notizbücher. Notizbücher sind sogar beinahe synonym mit der Arbeit eines Schriftstellers. Und obwohl ich am liebsten digital arbeite, habe auch ich eines, denn nicht immer ist digital die beste Wahl. Tippen auf dem Smartphone kann nervig sein. Es kann zu lange dauern, den Laptop erst einmal auspacken zu müssen. Und für Skizzen ist es soundso am besten, erst einmal Stift und Papier zu verwenden.

Deshalb arbeite ich hybrid. Die meiste Zeit digital am Rechner und immer wenn ich unterwegs bin (Zug, Flugzeug, Hotel) habe ich mein Notizbuch dabei. Und ich liebe es.

Mein Notizbuch

Ich verwende eines der my.Book Classic Notizbücher von Herlitz der Größe A5. Es erfüllt meine Ansprüche an Schlichtheit und passt in meinen strengen Schwarz-Weiß-Silber-Farbcode, den beinahe alle meine Sachen erfüllen müssen.

Auf diesem Bild sieht man sehr schön, für was ich es verwende: links eine Skizze, auf der ich mir einige Abläufe einer Story klargemacht habe. Dazu ist es einfach am besten, direkt mit Papier und Stift zu Werke zu gehen.

Rechts dann eine Liste von Ideen, die ich angelegt habe, und zu der ich immer wieder etwas hinzufüge, wenn mir gerade etwas einfällt. Orte, Figuren, Konflikte — was halt gerade so kommt und aufgeschrieben werden muss.

Ist eine Seite mit Ideen voll, schreibe ich auf der nächsten freien Seite weiter, auch wenn dazwischen thematisch ganz andere Dinge notiert wurden. Das Ganze ist unorganisiert. Und das ist auch gut so. Es tut gut, mal unorganisiert zu sein. Das Notizbuch ist ein Ort der Befreiung.

Wenn ich dann an einer neuen Geschichte arbeite, sehe ich meine Aufzeichnungen durch und suche verwendbare Ideen.

Stifte

Ich verwende einen Frixion Ball Pen aus Japan (gibt es auch in Deutschland, meiner ist aber eben aus Japan). Ich schreibe am liebsten mit Kugelschreibern und das Fantastische an diesem Stift ist, dass man ihn wieder wegradieren kann! Deshalb eignet er sich hervorragend dazu, Skizzen anzufertigen, denn wenn ein Strich mal schief geht, kann man ihn entfernen und noch einmal zeichnen.

Meinen alten Lamy-Kugelschreiber aus Metall liebe ich heiß und innig. Leider gibt es ihn nicht mehr zu kaufen und zu Hause habe ich nur noch eine einzige Ersatzmine …

Für Skizzen eher weniger geeignet, benutze ich diesen Stift zum Aufschreiben von Ideen.

Fazit

Man kann alles digital erledigen. Manchmal ist es aber einfacher und schneller, etwas mit der Hand zu Papier zu bringen. Für solche Gelegenheiten habe ich immer mein Notizbuch dabei, wenn ich auf Reisen bin oder es sich abzeichnet, dass ich meinen Laptop für eine Weile nicht benutzen kann.

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